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Beijing baut riesige photovoltaische Ladestation

Das umweltfreundliche und energiesparende Elektroauto ist in China auf dem Vormarsch. In diesem Rahmen baut Beijing das Netz der öffentlichen Ladestationen aus. Gerade wurde mit dem Bau der bisher größten Elektro-Tankstelle in der Hauptstadt begonnen.

 

Laut der Beijing Times wurde bereits mit dem Aufbau der bislang größten photovoltaischen Ladestation der Stadt begonnen. Der Aufbau kostet 15 Millionen Yuan (2,1 Millionen Euro). Insgesamt 50 Ladesäulen sollen planmäßig Ende dieses Jahres in Betrieb gesetzt werden.

Die chinesischen Unternehmen Shougang Group und Tellus Power Group sind für den Aufbau der Station verantwortlich. Gemäß dem Verantwortlichen von Tellus Power sieht die künftige Ladestation, die komplett mit Solarenergie betrieben wird, wie ein Raumschiff aus. Ihre Kapazität sei ausreichend für die gleichzeitige Ladung von 80 Elektroautos. Alle derzeit auf dem chinesischen Markt verfügbaren Elektroauto-Modelle können dort geladen werden.

Laut dem stellvertretenden Direktor der Beijinger Kommission für Entwicklung und Reform, Gao Peng, werden bis Ende dieses Jahres insgesamt 1500 neue Ladesäulen in der Hauptstadt eingerichtet. Damit können auch die Elektrobusse in einem Umkreis von fünf Kilometern um das Stadtzentrum herum problemlos laden. Bis zu diesem Zeitpunkt stehen in Beijing insgesamt fünf große Elektro-Tankstellen und 13.000 Zapfsäulen zur Verfügung. 6400 Ladesäulen davon wurden zur privaten Nutzung auf Parkplätzen in Wohnvierteln errichtet. Im sozialen Bereich seien mehr als 3000 verfügbar.

Durch den zunehmenden Ausbau wird das Netz so erweitert, dass die Fahrer von Elektrofahrzeugen in Zukunft nicht mehr fürchten müssen, dass ihnen unterwegs der Strom ausgeht.

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