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Industrie warnt vor Rohstoffknappheit in Deutschland

Beim Elektroauto-Boom haben die Lobbyisten des Verbrennungsmotors verloren, die Politiker haben versagt, weil sie nicht weiter als bis 2020 denken können (oder wollen!) und auch sio planen - jetzt wird der Teufel an die Wand gemalt: Rohstoffknappheit.

Warum konnte China diesbezüglich vorsorgen? Einfach - dort denkt man weiter in die Zukunft! Auch die USA, und damit Tesla, ist mit dem Problem der Rohstoffknappheit konfrontiert.

Mit nachfolgenden Aussagen versucht sich die Industrie aus der Affaire zu ziehen und damit die Zukunft des E-Autos auf dem deutschen Markt zu manipulieren bzw. in Frage zu stellen und den Käufer zu verunsichern:

Die Industrie sieht Deutschland bei einem Elektroauto-Boom von einer massiven Rohstoffknappheit bedroht. Das Angebot werde sich nicht nur verkleinern, die Minenbetreiber könnten außerdem die Preise diktieren.

„Bei den Rohstoffen, überwiegend Metallen, die man für den Bau von Batterien für Elektroautos benötigt, ist die deutsche Wirtschaft völlig auf Importe angewiesen", sagte Torsten Brandenburg von der Deutschen Rohstoffagentur (Dera) der "Welt am Sonntag". 

"60 Prozent des global benötigten Kobalts kommen aus dem Kongo, 70 Prozent des Graphits aus China", sagte Brandenburg. Lithium wird überwiegend in drei Ländern Südamerikas gefördert – und zwar von nur vier Anbietern.

 

„Die Gefahr von Engpässen bei der Rohstoffversorgung steigt. Denn der Bedarf wächst schneller als die Kapazitäten bei der Förderung", sagte auch Matthias Wachter, Abteilungsleiter Sicherheit und Rohstoffe beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zeitung. Ohne eine ausreichende Versorgung beispielsweise mit Kobalt, Graphit, Lithium oder Mangan werde es keine Zukunftstechnologien "Made in Germany" geben.

Dieser Zug ist abgefahren!

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